Chancengleichheit und Diversität in Studium und Lehre

Mit der Entwicklung einer abgestimmten Diversitätsstrategie und der Anerkennung von Diversitätspolitik als Querschnittsaufgabe für alle Handlungsfelder der Universität – Forschung, Studium, Lehre, Wissenstransfer und Wissenschaftsmanagement – stellt sich die Universität Göttingen den Anforderungen, die sich für eine zukunftsorientierte Universität aus dem gesellschaftlichen Wandel ergeben: Sie öffnet sich für neue Zielgruppen, sorgt dafür, dass diese Wertschätzung und Unterstützung erfahren, baut Diskriminierungen ab und begreift Diversitätsorientierung als Kernaufgabe der Hochschulentwicklung. Die Universität verfolgt eine inklusive und transformative Diversitätsstrategie, die einerseits die Weiterentwicklung der Universität selbst in Richtung einer inklusiven, lernenden Organisation und andererseits das transformative „Aus-Wirken“ in den Göttingen Campus, die Stadt und die Region als eng miteinander verzahnte Prozesse begreift.

Bereits seit über zehn Jahren setzt eine Vielzahl von Akteur*innen diversitätsorientierte Maßnahmen – zielgruppenspezifisch, wenn nötig, und zielgruppenübergreifend, wenn möglich – auf zentraler und dezentraler Ebene um, die überwiegend im Handlungsfeld Studium und Lehre angesiedelt sind und vorrangig an Studieninteressierte, Studierende sowie Lehrende richten, punktuell aber auch weitere Zielgruppen in den Blick nehmen. Individuallösungen werden in zu­nehmendem Maße von strukturverändernden Maßnahmen flankiert, um das Ziel des Kulturwandels zu verfolgen. Diversitätsbezogene Aktivitäten werden gleichzeitig Top-down und Bottom-up entwickelt und implementiert. Die bestehenden Aktivitäten sind auf eine diversitätsorientierte Gestal­tung der Hochschule und zugleich auf den Abbau von Diskriminierung ausgerichtet. Dabei werden bewährte Politiken der Geschlechtergleichstellung, der Inklusion von Schwerbehinderten und der Diversitätsorientierung miteinander verknüpft.

zuletzt geändert: 25.09.2019 14:45