Auswertungen und Ergebnisnutzung

Auswertung für Lehrende

Der den Lehrenden nach der Datenerfassung per E-Mail zugestellte Report enthält Auswertungen zu allen Fragen der Umfrage. Für alle Skalafragen wird am Ende des Berichtes eine mittelwertbasierte Profilinie angefügt.

Auswertung von geschlossenen Fragen

Diese Fragen werden mittels Histogrammen und einer Gesamtprofillinie dargestellt. Sie haben den Vorteil der leichten Lesbarkeit und informieren über die Streuung der studentischen Bewertung.

Auswertung der offenen Fragen

Die Freitextnennungen werden als Bildausschnitte dargestellt. Die Freitextfrage gibt den Studierenden die Möglichkeit, den Lehrenden ein qualitatives Feedback zu geben. Subjektiv empfundene Besonderheiten der Lehrveranstaltung können beschrieben und möglicherweise Verbesserungsvorschläge benannt werden.

Ergebnisnutzung Lehrende – Studierende

Die Interpretation der Ergebnisse und besonders das Feedbackgespräch (PDF; 2,6 MB) mit den Studierenden erfolgt zumeist selektiv und interessengeleitet: Ergebnisse mit besonders großer Streuung oder aber auch besonders positive beziehungsweise negative Kommentare sowie unklare und missverständliche Rückmeldungen stehen zumeist im Fokus eines Feedbackgesprächs. Bei Bedarf können Freitextantworten kategorisiert und systematisiert ausgewertet werden.

Ergebnisnutzung Fakultäten

Drei Wochen nach Semesterende erhalten die Studiendekanate der Fakultäten aggregierte Berichte der im jeweiligen Semester durchgeführten Evaluationen, die nach Fragebogentyp kategorisiert werden. Überdies werden Profillinienvergleiche, die den Vergleich zwischen einem individuellen Ergebnis und dem lehrveranstaltungsformbezogenen Durchschnitt einer Fakultät ermöglichen, den Fakultäten zur Verfügung gestellt. Rohdatensätze können den Fakultäten für spezielle Auswertungen ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

Die Ergebnisse, die auch im Rahmen von (Re-)Akkreditierungsverfahren Verwendung finden, dienen dem hochschulinternen Qualitätsmanagement: Die öffentlichen, aggregierten Berichte bilden die Grundlage für einen Selbstbericht der Fakultät, an dem über die Studienkommission und den Fakultätsrat, Studiendekanat, Dekanat, Lehrende sowie Studierende partizipieren. Dieser Bericht dient zum einen der Dokumentation der Qualität der Lehre und zum anderen der Analyse von Optimierungspotentialen auf Lehrveranstaltungs- oder Modulebene, gegebenenfalls auch auf Studiengangebene. Auf eigenen Wunsch oder als Ergebnis eines Beratungsgesprächs zwischen Studiendekan*in sowie der Lehrperson können die Lehrenden die vielfältigen Weiterbildungsangebote der Hochschuldidaktik nutzen. Lehrende können hochschuldidaktisch gecoacht und gezielt in der Entwicklung ihrer Lehrkompetenz unterstützt werden.

Insbesondere bei vermehrt deutlich unterdurchschnittlichen Ergebnissen über verschiedene Lehrformen hinweg, die auch durch eine Reflexion in der Studienkommission nicht relativiert werden können, wird ein individuelles Beratungsgespräch empfohlen.

Ergebnisnutzung übergreifend

Mittels Selbstberichten unterrichten die Fakultäten die zentrale Kommission für Lehre und Studium über die Lehrqualität ihrer Veranstaltungen. Diese können für universitätsweite oder aber fakultätsspezifische strategische Entscheidungen im Bereich Lehre herangezogen werden.

zuletzt geändert: 25.03.2019 09:55